Sicherheitsarchitektur-Notiz

Sicherheit ist hier strukturell. Sie beruht nicht auf Optimismus, stillem Fallback oder verborgener Betreiber-Intervention.

OmegaOS™ Kernel bleibt begrenzt: deterministische Auswertung, restriktives Fehlerverhalten, Append-only-Evidence und betreiberkontrollierte Bereitstellung.

Sicherheitslage

Diese Seite benennt die Grenzen, die die Laufzeit auch unter Druck hält.

Standardmäßig restriktiv

Im Enforce-Modus führt ein Auswertungsfehler zu DENY. Stilles Gewähren ist kein Fallback-Modus.

Append-only-Historie

Laufzeitdienste fügen Datensätze hinzu. Sie schreiben die Historie nicht um. Widerrufe erzeugen neue Einträge.

Entscheidung sichtbar, Ausführung getrennt

Die Laufzeit erzeugt öffentliche Ausgänge. Nachgelagerte Ausführung bleibt unter Kontrolle des Betreibers und des aufrufenden Systems.

Fehlerdisziplin

Fehlerpfade fallen in den defensivsten Zustand zurück, den das System begründen kann.

Szenario Öffentliches Verhalten
Richtlinienauswertung nicht verfügbar DENY im Enforce-Modus
Interner Auswertungsfehler DENY im Enforce-Modus
Lizenzablauf Automatischer Downgrade auf OBSERVE
Unsignierte oder ungültige Evidence Bei Aufnahme markiert oder abgelehnt

Integritätskette

Evidence wird authentifiziert, Entscheidungen werden verkettet, und Verifikation bleibt offline.

Authentifizierte Evidence

Jedes Evidence-Element wird bei der Aufnahme verifiziert, bevor es eine Entscheidung beeinflussen darf.

Kryptographische Kontinuität

Entscheidungen werden in einer Append-only-Struktur verbunden. Nachträgliche Änderungen brechen die Verifikation.

Offline-Proof-Surface

Export-Manifeste, Lizenzen und Attestierungen bleiben ohne Netzabhängigkeit verifizierbar. Vertrauenswürdige Zeitstempel können ergänzt werden, wenn evidenzielle Zeit zählt.

Formale Grenze

Verifiziertes wird eng benannt. Nicht beanspruchtes bleibt aus dem Text heraus.

  • Determinismus: gleiche Eingaben, gleiche Richtlinienversion und gleiche Evidence-Menge erzeugen denselben öffentlichen Ausgang.
  • Append-only-Ledger: kein Mutationspfad für aufgezeichnete Entscheidungen.
  • Mandantenisolation: kein mandantenübergreifender Zugriff im verifizierten Modell.
  • Keine automatische irreversible Aktion: Ausführung bleibt außerhalb der Entscheidungs-Laufzeit.
Formale Verifikation bedeutet hier Model Checking über endliche Zustandsräume. Sie ist innerhalb des untersuchten Modells erschöpfend. Sie wird nicht als allgemeines Theorembeweisen dargestellt.

Betreiber-Grenze

Die Laufzeit ist nicht die Infrastruktur. Bereitstellungskontrolle bleibt außerhalb des Kernels.

Bereitstellungsverantwortung

Der Betreiber kontrolliert Netzwerkgrenze, Host-Härtung und Zugriffskontrolle der Bereitstellung.

Laufzeit-Containment

Die Richtlinienauswertung führt keine ausgehenden Netzwerkaufrufe aus. Administrative Werkzeuge bleiben von Laufzeitdiensten getrennt.

Kein öffentlicher Claim

Diese Seite veröffentlicht keine Penetrationstest-Ergebnisse, keine infrastrukturspezifischen Hardening-Matrizen und kein Anwendungs-Identity-Design.

Primäre Referenzen

Das Technical Artifact definiert die Laufzeitsemantik. Editionen definiert den Bereitstellungsumfang.